15. Februar 2011
Wenn ich also einen Judogi für den Wettkampf günstiger haben möchte, müsste ich zumindest zu einem adidas Outlet fahren. Oder gleich zum Fabrikverkauf nach Herzogenaurach? Da lohnt sich der Weg zum adidas Outlet wohl doch nicht, wenn ich den Judogi im Verein anprobieren kann.
Aber so ein Besuch im adidas Outlet muss ja nicht am Judogi hängen. Glücklicherweise gibt es noch andere Klamotten im adidas Outlet. Die gibt es zwar auch über das Internet. Schließlich kommt es da nicht auf die genaue Passform an. Trotzdem macht das Stöbern im adidas Outlet mehr Spaß als das Suchen im Internet. Hier im adidas Outlet kann man anfassen. Man kann die Qualität greifen. Man kann anprobieren. Man findet Schnäppchen.
Also, so ein Ausflug zum adidas Outlet lohnt sich schon. Da brauche ich auch nicht nach den drei Streifen oder nach dem Trefoil zu suchen. Die sind da garantiert mit von der Partie.
Wenn ich über das Internet kaufe, dann will ich wenigstens nicht vorher zahlen müssen. Erst wenn mir die Ware gefällt, dann zahle ich gerne. Und passen sollte die Ware aus dem adidas Outlet. Denn zurückschicken möchte ich nicht, das ist immer so umständlich, auch wenn es von den Bedingungen her natürlich erlaubt ist.
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11. Februar 2011
Ich kann mir doch nicht für jeden Wettkampf einen neuen Judogi leisten! Adidas würde sich sicher freuen. Aber bei dem Einkommen, was ich als Judoka habe - bei der vorletzten Meisterschaft mussten wir Anfahrt und Hotel erst mal aus der eigenen Tasche zahlen, weil der Verband zu klamm war - geht das nicht.
Günstige Judogi finde ich zwar auf der Verbandsseite. Für das Training ja ganz gut, aber für den Wettkampf möchte ich mich da nicht darauf einlassen. Da muss eine Anprobe sein, mit dem amtlichen Ärmellängenmesser, und das von einem erfahrenen Fachmann, der auch genau beurteilen kann, wie viel der Judogi beim Waschen noch eingeht. Deshalb ist es schwierig, an günstige Judogi für den Wettkampf zu kommen. Ich habe es einmal versucht, über das Internet zu kaufen, und prompt ging es schief. Ärmel zu lang, obwohl ich dem Verkäufer die Maße gesagt hatte. Aber der war zu bequem zum Nachmessen, und deshalb ging der Anzug zurück.
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7. Februar 2011
Adidas ist jetzt ganz groß im Judo. Ein Gutes hat es ja. Wenn ich einen Judogi bei adidas kaufe, weiß ich, dass der für den Wettkampf zugelassen ist. Sie glauben ja nicht, was dieser Judoverband alles ausheckt, um uns Sportler das Leben schwer zu machen. Mit einem Bürokratismus sondergleichen muss es ein Anzug von einem bestimmten Hersteller sein. Eine bestimmte Ärmellänge muss er haben. Das sehe ich ja auch ein, weil das beim Wettkampf schon eine Rolle spielt.
Aber das Theater mit den Rückenschildern! Wenn ich international kämpfe, beispielsweise bei der IDM, dann brauche ich ein IJF-Rückenschild, und beim Judogilieferanten bin ich stärker eingeschränkt. Wenn ich dagegen bei der nationalen Meisterschaft mitkämpfe, brauche ich wieder ein anderes Rückenschild. Und ob dieses Rückenschild bei der Bundesliga zugelassen ist, das ist noch nicht ganz raus. Man muss sich das vorstellen: nach dem internationalen Einsatz Schild wieder abtrennen und ein anderes drauf nähen!
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3. Februar 2011
Ja, es muss sein, meine ich. Was sein muss, das sind die drei Streifen, oder das Trefoil, oder auch das Performance-Logo. Sie wissen nicht, von was ich rede oder besser gesagt schreibe? Von adidas, der Marke, die man als Sportler einfach braucht. Dazu muss man kein Fußballspieler sein. Es gilt genau so für Handball, für Basketball, für Volleyball und für Judo.
Was haben Judo und Beach-Volleyball gemeinsam? Na klar, wir brauchen keine Schuhe von adidas. Dafür aber den Dress von diesem Hersteller. Ob das nun auf der Schulter des Judogi drei schwarze, rote, oder blaue Streifen sind oder ob die Streifen gar dreifarbig sind, ist eigentlich egal.
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